2002 nahmen wir an einer geomantischen Stadtführung teil.
Dabei erfuhren wir erstmals von den
Kratzspuren oder Wetzrillen. Sie sind uns vorher nie aufgefallen, obwohl sie an unheimlich vielen alten Sakralbauten zu finden sind, wie wir hinterher feststellen konnten.

An einer Ecke der Sebalduskirche, genau da wo die
Energie-Linie / Drachenlinie (die Findhorn-Linie) verlaufen soll.

Man geht davon aus, daß die Kratzspuren dadurch entstanden,
daß Gläubige mit dem Löffel o.ä. Gerät an dem Sandstein kratzten, um etwas
von den "heiligen" oder "heilsbringenden" Energien mitnehmen und einnehmen
zu können.

Das kann ich nachvollziehen und klingt plausibel, solange es um die länglichen Rillen geht. Wie aber sind diese exakten kugelförmigen Vertiefungen, die Näpfe entstanden ???
Die Führung selbst :
Wie es uns dabei ergangen ist ? Nun ja, ich war ständig bemüht, alles was der Geomant gesagt hat, in mich reinzusaugen und möglichst alles behalten zu können. *gg*
Die verschiedenen Orte (hauptsächlich Kirchen) betrachte ich natürlich natürlich im nachhinein schon bewusster, aber am interessantesten fand ich das energetische Bauwissen, von dem uns ein wenig erzählt wurde (ein Wissen, das heutzutage kaum mehr genutzt wird und in Vergessenheit geraten ist). Z.B. wurden die Eingänge der Kirchen damals so gebaut, daß dem Kirchgänger am Eingang die Energie erstmal entzogen wurde, damit er, wenn er während des Gottesdienst wieder "aufgeladen" wurde, sich hinterher umso besser fühlte und somit der Kirche lobpreiste. Genauso wurden die Beichtstühle immer an den Stellen mit ableitender Energie errichtet, damit der Beichtende sich so richtig als der arme Sünder fühlte.
Es wurde aber auch von den Drachenlinien (Ley-Linien, Energielinien) ein wenig erzählt. Eine davon, die sogenannte Findhornlinie (von Schottland zum Balkan) geht direkt durch die Altstadt von Nürnberg, berührt den Altstadthof, 3 alte Kirchen und (ich glaube) unsere Burg.
Eine weitere Linie, die sogenannte Gralslinie kommt über Paris in Richtung Karpaten an Nürnberg vorbei. Nürnberg liegt also im Schnittpunkt der Grals- und der Findhornlinie.
Zu diesen Linien fand ich folgenden Link :
http://www.puramaryam.de/kraftort.html
Maryam beschreibt sehr gut die Bedeutung der Linien, Gitternetze und Kraftorte.
noch ein interessanter Link :
http://www.pimath.de/quadratur/beispiel_geomantie.html
Beschreibung der Stadtführung :
Führung Alte Baugeheimnisse Nürnbergs
Geomantieführung mit M. Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograph, Feng-Shui-Berater
Es geht um das "Feng-Shui" der mittelalterlichen Stadtbaumeister Nürnbergs. Die Führung verläuft entlang einer "Drachenader"-Energielinie durch die Altstadt - Wo hat der U-Bahnbau-diese Energielinie beschädigt mit welchen Folgen? - Warum wurden Kirchen nach Osten ausgerichtet? - Wie wurden Kirchenbauten auf Tonleitern abgestimmt? - Warum sind Kirchtürme - physikalisch betrachtet - Himmel-Erde-Antennen? - aufladende Kraftplätze (z.B. Altarplatz) und abladende Orte (z.B. am Beichtstuhl) -
Warum und wie Brunnen Energie spenden - Harmonische Mauern - warum bei Grundsteinlegungen den Stein 3x schlagen? - "Harmonikales Bauen" (z.B. nach dem Goldenen Schnitt) - Bauen und Kunst nach der sogen. Heiligen Geometrie (auch Dürer arbeitete mit ihr)